Sanierung des S-Bahnhofs Gerresheim kommt!

Gute Nachrichten für die Gerresheimer: die Sanierung des S-Bahnhofs kommt wie geplant.

Im Dezember vergangenen Jahres sorgte der Verkehrs-"Masterplan NRW" für Verunsicherung, in dem diese Baumaßnahme nicht enthalten war. Jens Petersen kann Entwarnung geben: "Ich habe mich bei Land und Bahn AG nochmals für das Projekt eingesetzt. Die Sanierung kommt nun im geplanten Zeitraum und im unveränderten Umfang. Dies haben mir das Landesverkehrsministerium und die Deutsche Bahn AG inzwischen zugesichert."


Aus technischen Gründen war die Umbaumaßnahme nicht im Masterplan enthalten. Im Streckenbereich des S-Bahnhofs Gerresheim sind noch Baumaßnahmen vorzunehmen. Bevor es für diese Maßnahmen keine Planungssicherheit gibt, können Sanierungsmaßnahmen am S-Bahnhof Gerresheim nicht weiter voran getrieben werden. Aus diesem Grund konnte der S-Bahnhof Gerresheim nicht in die Liste des "Masterplan Nordrhein-Westfalen" aufgenommen werden. Da jedoch allen Beteiligten der Handlungsbedarf klar ist, kam eine Absichtserklärung zwischen dem Land NRW und der DB Station & Service AG zu Stande. Diese Absichtserklärung sieht die bereits angekündigten Modernisierungsmaßnahmen zwischen 2009 und 2013 am Bahnhof Gerresheim im Umfang von fast 5 Mio. Euro vor. Dies wurde im Februar 2009 durch das Ministerium nochmals schriftlich bestätigt.

Thematisch eng mit der Sanierung des S-Bahnhofes verbunden ist die Diskussion um den Erhalt des historischen Bahnhofs-Empfangsgebäudes in Düsseldorf Gerresheim. Unklar war bisher, ob der Ausbau der L404 einen Erhalt des Gebäudes erlaubt. Nun gibt es eine klare Aussage der Chefin des Amtes für Verkehrsmanagement in Düsseldorf, Frau Blome, in der sie deutlich macht, dass die geplante vierspurige Trasse der L404 geringfügig verlegt wird und das Gebäude erhalten werden kann.

Das Gebäude war Teil der ersten westdeutschen Eisenbahnlinie - der Bergisch-Märkischen-Eisenbahn - zwischen Düsseldorf und Elberfeld. Die dadurch entstandene gute Verkehrsanbindung Gerresheims begünstigte 1864 die Gründung der Glashütte durch Ferdinand Heye.

Verschiedene Pläne für die zukünftige Nutzung des Gebäudes aus dem Jahre 1838 gibt es bereits und werden nun auf Umsetzbarkeit überprüft.

 

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