Mehr Bildung für NRW!

schuleBildung fängt für uns schon bei den Kleinsten an. Wir haben die Sprachstandsfeststellung zwei Jahre vor der Einschulung eingeführt. Eine altersgemäße Sprachentwicklung und die Beherrschung der deutschen Sprache sind die Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen in der Schule.
Seit 2008 hat sich die Zahl der durch das Land NRW geförderten Kindergartenplätze für unterdreijährige Kinder in Düsseldorf verdoppelt. Im Kindergartenjahr 2010/2011 werden nun über 4.000 Betreuungsplätze durch das Land finanziert.

Das gegliederte Schulsystem steht für uns nicht zur Debatte!

Eltern und Kinder sollen die Möglichkeit haben, sich frei für eine Schulform zu entscheiden. Wir brauchen keine Grundsatz-Debatte, wie die SPD sie immer wieder zu führen versucht. Unser Schulsystem ist gut! Entscheidend sind die Rahmenbedingungen:
  • Wir haben über 8.000 neue Lehrerstellen geschaffen.
  • Der Unterrichtsausfall konnte auf 2,3 Prozent fast halbiert werden. Demzufolge und durch die Verringerung der Klassengrößen haben wir den Schülern ein besseres Lernumfeld geschaffen.
  • Da ein leerer Magen nicht gut lernt und viele Kinder ohne eine ausgewogene Mahlzeit in die Schule kommen, wurde der Fonds "Kein Kind ohne Mahlzeit" ins Leben gerufen. So erhalten mehr als 80.000 Schüler ein warmes Mittagessen.

Wir haben in den vergangenen Jahren den Ganztag an Schulen konsequent ausgebaut. Im Jahr 2005 gab es 154.000 Ganztagsplätze an Grundschulen, in 2010 werden es insgesamt 225.000 Ganztagsplätze sein. An den Gymnasien und Realschulen haben wir die Anzahl gegenüber 2005 verfünffachen können.
Nach diesem Ausbau - den wir fortsetzen werden - muss dieses System nun flexibler werden. Eltern und Schüler sollen innerhalb einer Jahrgangsstufe entscheiden können, ob Ganztag das Richtige für sie ist. Diese Flexibilität wird es den Familien leichter machen, ihren Alltag mit Beruf und Schule zu organisieren.

Die Stärkung der Weiterbildung als wichtige Säule unseres Bildungssystems, die besondere Förderung von Hochbegabten sowie die Integration von Kindern mit Behinderung sind weitere Aufgaben, die wir in den kommenden Jahren lösen wollen.
In den kommenden 20 Jahren wird die Schülerzahl wahrscheinlich um ein Viertel zurückgehen. Dem demographischen Wandel müssen wir unser Bildungssystem anpassen. Dies bietet uns die Chance, die Schüler-Lehrer-Relation weiter zu verbessern. Das wohnortnahe Schulangebot wollen wir in jedem Fall sichern. Teilstandorte und Dependancelösungen sowie Schulverbünde können hier ein Weg sein.

Herkunft und finanzielle Möglichkeiten der Eltern dürfen keine Kriterien für die Zukunftschancen der Kinder in unserem Land sein. Wir wollen jedes Kind erreichen und entsprechend seiner Fähigkeiten fördern.
Für uns steht fest: In die Zukunft investieren, heißt vor allem, in unsere Kinder investieren!

 

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