KiBiz - Staatssekretärin Gierden-Jülich besucht den Wahlkreis

Das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) stand im Mittelpunkt einer Diskussionsveranstaltung am 14.08.2007 in der Rudolf-Steiner-Schule in Düsseldorf-Gerresheim. Die Staatssekretärin im Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Frau Gierden-Jülich, stand Rede und Antwort zum Regierungsentwurf, der derzeit im Landtag diskutiert wird.

Jens Petersen hatte alle Kindertageseinrichtungen in seinem Wahlkreis zu dieser Veranstaltung eingeladen und begrüßte über 70 Vertreter der Einrichtungen herzlich.
Auf einführende Erläuterungen der Staatssekretärin zum Entwurf des Kinderbildungsgesetzes folgte eine angeregte Diskussion, in der die Anwesenden ihre Sorgen schilderten und Anregungen zur Verbesserung des Gesetzes machten.
So werden finanzielle Engpässe ebenso befürchtet, wie organisatorische Schwierigkeiten durch erweiterte Möglichkeiten der Buchungszeiten oder Neuregelungen bezüglich der Freistellung der Einrichtungsleitung. Planungssicherheit wäre, laut Aussage der Betroffenen kaum noch gegeben und die Qualität der Kinderbetreuung nicht zu halten.

Frau Gierden-Jülich trat der Skepsis entgegen und betonte, dass nach aktuellen Berechnungen, der Großteil der Einrichtungen finanziell besser da stünde als bisher. Sie schilderte zudem die wichtigsten Ziele und Vorzüge des neuen Gesetzes. So soll die Trägervielfalt erhalten bleiben und das Angebot für Eltern umfangreicher und flexibler werden, nicht zuletzt auch durch die Kooperation der Einrichtungen mit den Familienzentren und der Kombinationsmöglichkeit mit der Tagespflege. Dabei wird das Informationsrecht der Eltern gestärkt. Die Bildungsdokumentation wird nicht mehr freiwillig, sondern im Gesetz verankert sein. Im Bereich der Finanzierung wird es zum Beispiel Zuschläge für Einrichtungen in sozialen Brennpunkten geben. Großen Wert wird auch auf ein "Frühwarnsystem" bei Auffälligkeiten zum Beispiel im Hinblick auf die Sprachentwicklung und den Gesundheitsschutz gelegt.

Die finanziellen Befürchtungen einiger Gäste konnte Frau Gierden-Jülich leider an diesem Abend nicht ausräumen. Zur Lösung wurde vereinbart, in einem Gespräch mit dem Leiter des Düsseldorfer Jugendamtes - Herrn Horn - die zukünftige finanzielle Lage der Einrichtungen in Düsseldorf detailliert zu klären.



Downloads: Pressestimmen / WZ und RP

Nächste Termine

Newsletter-Anmeldung



Empfange HTML?

cdunrw-tv
cdunrw-aktuell
cdunrw-jetzt-mitglied-werden
Mitgliedermagazin der CDU
CDU NRW