Fortuna Düsseldorf - Sieg und Niederlage in Erfurt
Dienstag, den 08. Juli 2008 um 12:15 Uhr
Als Abgeordneter für Flingern ist Jens Petersen natürlich auch für Fortuna Düsseldorf „zuständig“. Als Dauerkarten-Inhaber unterstützt er – wann immer es zeitlich möglich ist – die Fortuna bei ihren Heimspielen.
Wenn es aber um den Aufstieg geht, muss auch auswärts unterstützt werden.Mit Sack und Fan-Pack reiste Jens Petersen mit seiner Familie zum Saison-Endspiel der Fortuna nach Erfurt. Der 2jährige Sohn Constantin beherrscht die gängigen Fan-Gesänge seit langem und schwenkt stets die Fahne für Fortuna.
Mehrere Tausend Fans reisten ebenfalls nach Erfurt, um ihre Fortuna im wichtigsten Spiel der Saison lautstark zu unterstützen. Der Aufstieg lag nun doch noch im Bereich des Möglichen. Bei Sonnenschein und 30 Grad begann die Partie gegen Rot-Weiß Erfurt verhalten. Beide Mannschaften zeigten in der ersten Halbzeit keine großartigen Leistungen und das Spiel gestaltete sich spielerisch langweilig.
Die 2. Halbzeit hatte es dafür in sich. Trainer Norbert Meier wechselte Bekim Kastrati und Oliver Hampel für Kenan Sahin und Marco Chist ein und nahm taktische Umstellungen vor. Danach ging es Schlag auf Schlag. In der 58. Minute verwandelte Langeneke einen Foulelfmeter zum 1:0. Das 2:0 folgte durch Caillas in der 59. Minute. Kastrati schoss das 3:0 in der 66. Minute und die 77. Minute nutzte Cebe für das 4:0.
Leider hing der Aufstieg für Fortuna nicht nur vom eigenen Sieg in Erfurt, sondern auch von einer Niederlage Rot-Weiß Oberhausens in der parallel laufenden Partie gegen Union Berlin ab. Obwohl Oberhausen bereits in der ersten Halbzeit in Führung ging und seinen Aufstiegsplatz festigten, motivierten sich die Fortunen. Auch wenn der Aufstieg nicht mehr möglich war, zeigte die Mannschaft mit dem 4:0 was in ihr steckt.
Trotz der Enttäuschung über den verpassten Aufstieg freuten sich die mitgereisten Fans über den Sieg und die insgesamt gute Saisonleistung.
„In der kommenden Saison spielen wir das letzte Mal gegen Erfurt“, ist sich Jens Petersen sicher. „Ab dann heißen unsere Gegner in der zweiten Liga Borussia Mönchengladbach und 1.FC Köln.“




