Ein Praktikum im Landtagsbüro von Dr. Jens Petersen, CDU
In der Zeit vom 7. bis zum 25. Januar 2008 habe ein dreiwöchiges Schülerpraktikum im Landtagsbüro von Dr. Jens Petersen absolviert. Auf dieses doch recht ungewöhnliche Praktikum bin ich durch meinen Politiklehrer gekommen, der mir angeboten hat, für das anstehende Schülerpraktikum einen Praktikumsplatz im Landtag zu besorgen.
Ich fand das sofort interessant, denn dies ist mal etwas Anderes als die üblichen Praktika in einer Bank, einem Kindergarten oder Restaurant.Ich habe dadurch einen guten Einblick in die Arbeit der Abgeordneten und in die Landespolitik von NRW bekommen. Man versteht in der Praxis die Abläufe besser als im theoretischen Politikunterricht und es war auch spannender, alles live mitzuerleben.
Ganz zu Anfang konnte ich in einer "Privatführung" mit der Mitarbeiterin von Herrn Petersen, Britta Schmidt, durch den Landtag alles erst einmal kennen lernen und mich ein wenig orientieren, was mir später sehr geholfen hat. Denn wegen seiner aufwändigen Bauweise ist der Landtag ziemlich unübersichtlich, und es hat eine Weile gedauert, bis ich mich daran gewöhnt hatte und alles problemlos gefunden habe.
Die beiden wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen - Britta Schmidt und Regina Reczko - hatten immer ein offenes Ohr für meine Fragen, was besonders zu Anfang hilfreich war.
Im Büro lernte ich dann die Aufgaben der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen kennen, die sehr vielseitig und abwechslungsreich sind. Das Arbeitsspektrum reicht von normalen Büroarbeiten über komplizierte Recherchen bis zur Öffentlichkeitsarbeit. Ich konnte mir alles genau anschauen und das meiste auch ausprobieren. Außerdem konnte ich an Ausschusssitzungen, Fraktionssitzungen und Anhörungen teilnehmen, die während meiner Praktikumszeit stattfanden, teilnehmen. Besonders interessant waren die beiden Plenarsitzungen am Ende meines Praktikums. Darüber hinaus konnte ich auch an einem Informationsworkshop der NRW-Bank außerhalb des Landtages teilnehmen. So bekam ich einen guten Einblick in die aktuelle Politik und wusste teilweise sogar politische Neuigkeiten, bevor sie in die Zeitung kamen.
Es war sehr interessant, die Arbeit der Abgeordneten so nah mitzuerleben. Mich hat vor allem überrascht, unter welchem zeitlichen Druck die Abgeordneten bei oft mehreren Sitzungen und Veranstaltungen pro Tag stehen. Außerdem war die große Menge an Dokumenten und anderen Papieren, die am Tag bearbeitet werden müssen, für mich erstaunlich.
Abschließend kann ich sagen, dass das Praktikum sehr interessant und lehrreich war, und ich kann jedem, der sich für Politik interessiert, so ein Praktikum nur empfehlen.




