Den Bürgern im Stadtteil ein optimales Umfeld schaffen! Stärkung der Stadtteilzentren ist ein wichtiges Anliegen der NRW-Landesregierung
Freitag, den 25. September 2009 um 00:00 Uhr
"Die Stärkung der Stadtteilzentren bedeutet Unterstützung für den Einzelhandel." Hierüber waren sie die Teilnehmer der Podiumsdiskussion "Stärkung der Stadtteilzentren: Lebendiges Eller" am 22.09.2009 in Düsseldorf-Eller einig. Im Pfarrsaal der St. Gertrudgemeinde stand NRW-Bauminister Lutz Lienenkämper auf Einladung von Jens Petersen und der Werbegemeinschaft Eller e.V. Rede und Antwort. In der gut besuchten Veranstaltung wurde über Maßnahmen und Notwendigkeiten zur Stärkung von Eller und Lierenfeld diskutiert.
Auch auf gesetzlicher Ebene unterstützt das Land NRW die Stadteilförderung: Durch das neue Gesetz über Immobilien- und Standortgemeinschaften neuen Möglichkeiten für Hauseigentümer und Einzelhändler sich im Rahmen einer Interessengemeinschaft für ihren Stadtteil zu engagieren.
Der 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Eller e.V., Jürgen Hagendorn, forderte in diesem Zusammenhang zu mehr bürgerschaftlichem Engagement auf: "Jeder kann schauen, was er für seinen Stadtteil leisten kann." Er schilderte Konzepte der Werbegemeinschaft, die in den vergangenen Jahrzehnten Eller aufgewertet und zu mehr Sauberkeit und Sicherheit geführt haben. Ein intaktes Umfeld und ein guter Zustand der Immobilien sind wichtige Voraussetzungen, damit sich die Menschen in ihrem Viertel wohlfühlen.
Minister Lienenkämper sprach sich vehement für den Schutz der Innenstädte aus, damit zentrenrelevante Umsätze in den Zentren
verbleiben und diese nicht geschwächt werden. Mit Hilfe des Einzelhandelserlasses wolle man verhindern, dass der Einzelhandel "auf die grüne Wiese" außerhalb der Städte abwandert. In diesem Zusammenhang seien auch ein ausgewogenes Produktangebot und ein Branchenmix unerlässlich. Dies fördere die Individualität der Stadtteilzentren und ihre Attraktivität.
Als Moderator der Veranstaltung freute sich Jens Petersen über die rege Diskussion, in der auch ganz konkrete Anliegen der "Elleraner" in Bezug auf ihr Viertel zur Sprache kamen: "Eller ist ein positives Beispiel in Düsseldorf, doch auch hier können wir zusammen mit Land, Stadt und Bürgern noch viel leisten, damit der Stadtteil weiterhin an Lebensqualität gewinnt."
Die Bezirksvertretungs-Fraktionen von CDU und Bündnis 90/Die Grünen haben dieses Thema inzwischen in ihrer Vereinbarung über eine Zusammenarbeit in den kommenden fünf Jahren aufgegriffen. Dieses Arbeitsprogramm beinhaltet unter anderem auch das Vorhaben eine Immobililen- und Standortgemeinschaft in Eller zu gründen.
Lesen Sie hierzu den Artikel in der Westdeutschen Zeitung vom 23.09.2009 unter folgendem Link: WZ vom 23.09.2009
Lesen Sie hierzu auch den Artikel in der Rheinischen Post vom 09.10.2009: RP vom 09.10.2009
Bildnachweis: Volker Zierhut






