DB Netz AG nimmt Stellung zur Lärmbelastung an der Güterzugstrecke in Grafenberg

Im Juli hat sich Jens Petersen an die DB Netz AG gewandt, da sich Anwohner der Güterzugstrecke Rath-Grafenberg zwischen Staufenplatz und Dreherstraße anhaltend über Lärmbelastungen und Vibrationen beschweren.

Inzwischen liegt eine erste Stellungnahme vor:

In ihrer Antwort weist die DB Netz AG auf die bereits ergriffenen Lärmschutzmaßnahmen hin. So wurden auf 1,8 km Länge eine Schallschutzwand mit 2 m errichtet, an der Einfahrt zum Staufenplatztunnel eine schallabsorbierende Wandverkleidung angebracht und die Tunnelwände auf 1,25 km Länge mit einer 1 m hohen Schallschutzwand versehen. Zudem seien passive Schallschutzmaßnahmen in den Wohngebäuden erfolgt. Weitere lärmreduzierende Maßnahmen an den Gleisen sollen folgen.

„Aus Anwohnersicht scheint mir dies nicht ausreichend. Daher möchte ich erreichen, daß über die ergriffenen Lärmschutzmaßnahmen hinaus die Geschwindigkeit der Güterzüge in der Nacht begrenzt wird. Eine vergleichbare Regelung gibt es bereits für den Straßenverkehr und wäre auch für den Schienenverkehr sinnvoll", so Jens Petersen in einer ersten Reaktion. In den kommenden Wochen soll daher Kontakt zu den zuständigen Stellen bei Bundesverkehrsministerium und Deutscher Bahn AG aufgenommen werden.

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