Kinder- und Jugendsport in Sportvereinen ist keine Lärmbelästigung
Freitag, den 25. Februar 2011 um 07:53 Uhr
Jens Petersen fordert beim Thema „Kinderlärm" auch eine Regelung für die Sportvereine. Er begrüßt die von der Bundesregierung vorgesehene Gesetzesänderung, wonach Kindertagesstätten grundsätzlich in reinen Wohngebieten zugelassen werden sollen. Seiner Meinung nach muss darüber hinaus eine Regelung für Sportvereine gefunden werden, die Kinder- und Jugendsport anbieten.
Mittlerweile können viele Sportvereine, deren Sportstätten in reinen Wohngebieten liegen, nur zu stark beschränkten Zeiten Training für Kinder und Jugendliche im Freien anbieten. Der Bezirksvorsteher und Grafenberger CDU-Vorsitzende Hanno Bremer kennt die Problematik aus dem Stadtbezirk 7: Dort sind verschiedene Sportvereine bekannt, die mit einzelnen Anwohnern, die sich durch Lärm belästigt fühlen, gerichtliche Auseinandersetzungen wegen des Kindertrainings am Nachmittag und am Wochenende führen. Die Vereine sind dadurch sehr verunsichert. Sporttraining und Jugendbetreuung müssen aus diesem Grund stark eingeschränkt werden.
Beide Politiker setzen sich dafür ein, dass die Sportvereine auch in Wohngebieten weiterhin Kinder- und Jugendsport durchführen können. Es könne nicht sein, dass auf der einen Seite private Feiern mit entsprechender Lautstärke bis 22:00 Uhr erlaubt sind und auf der anderen Seite Kinder am späten Nachmittag keinen Ball mehr über den Rasen kicken dürfen, äußerten Jens Petersen und Hanno Bremer abschließend.




